Politische Vita

Meine Schwerpunkte, meine Motivation

„Es bleibt sozialdemokratische Aufgabe, Chancengleichheit unabhängig von Herkunft, Bildung oder Geschlecht zu ermöglichen und durchzusetzen.“

aus der Präambel zum Regierungsprogramm 2215-2020

In die SPD eintreten wollte ich eigentlich schon 1972, doch damals war ich erst 14 Jahre alt und damit noch zu jung für die Partei. Willy Brandt und seine Politik hatte uns Jugendliche erfasst und schwer begeistert.

Es sollte dann aber noch 11 Jahre dauern, bis ich schließlich in die SPD eintrat. Direkt davor hatte ich für meine Diplomarbeit viele Politikerinnen aus Hamburg interviewt und gemerkt, dass nur die SPD als politische Heimat für mich in Frage kommt.

Am 6.März 1983 war es endlich soweit, das war der Tag nach der Bundestagswahl in der die Deutschen Helmut Kohl als Kanzler bestätigten, beschloss ich, die Kohl-Regierung nicht ohne Widerspruch gewähren zu lassen. Es war nun an der Zeit, selber politisch aktiv zu werden als SPD-Mitglied!

Erste politische Themen

In der Folgezeit engagierte ich mich vor allem in der Frauen- und Gleichstellungspolitik, da ich als junge Frau und etwas später als Mutter zweier kleiner Kinder von diesem Thema ganz alltäglich und unmittelbar berührt war. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf (und darüber hinaus noch der Politik) war damals wie heute ein großes Thema für die Familien. Wir sind zum Glück ein gutes Stück weiter gekommen, aber es bleibt immer noch viel zu tun auf dem Weg zur Gleichstellung von Männern und Frauen und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gute Bildung ist, so wissen wir, ist die beste Voraussetzung für Gleichberechtigung unter den Geschlechtern. Doch es ist ein Prozess, der einen langen Atem erfordert.

Den wegweisenden Beschluss zur Quote innerhalb der Partei begrüßte ich ausdrücklich und unterstütze die gegenwärtigen Bemühungen um Quotenregelungen auch in der Berufswelt.

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